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| Konzertbericht vom Trio Vibracao am 31.10.2009 |
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Konzertbericht ‚Trio Vibracao’ vom 31.10.2009 Es swingte recht in der „New Acoustic Gallery“ (NAG) in Solingen am 31.10.2009 und „Swing that Music“ war auch das Motto der 3 Virtuosen, die das Publikum in dem vollen Jugendstil-Saal in der Neuenhoferstrasse auf bis zu 20 Saiten (auf 4 und 6 und 8 Saiten) in Schwung brachte. Die 3 Virtuosen – das sind Trio Vibracao - und namentlich der Akustikgitarrist Oliver Waitze, der Mandolinenspieler Jesper Rübner-Petersen und der Kontrabassist Max Schaaf. Bereits seit Sommer 2000 spielen sie zusammen, erst als „Duo Vibracao“ – featuring Max Schaaf und nun ganz offiziell als „Trio Vibracao“ (www.duovibracao.de). Schon allein der Workshop wäre die Reise wert gewesen – und ist auf jeden Fall etwas für Mandolinenspieler verschiedenster Stilrichtungen und Könnerstufen. Es machte einfach nur Spass den 3 leidenschaftlichen Musikern zuzuhören - und zuzusehen. Alle 3 sind Profis auf ihren Instrumenten: Oliver Waitze (Gitarren und Mandoline) ist Solomusiker, Multiinstrumentalist, Musiklehrer, Fachbuchautor und Mitbegründer des Gitarrenfachgeschäfts N-A-G. Und Max Schaaf (Kontrabass), der sich an der Seite des Gypsy-Swing-Gitarristen Joscho Stephan einen Ruf als perfekten Sideman erspielt hat. Das „vibrierende Trio“ stellte dann nicht nur virtuos und mit eindrücklicher Spielfreude seine CD „A Jazzy Note“ vor sondern ging zwischendurch auch zurück zu den Wurzel des Bluegrass und nicht zuletzt zu ihren eigenen musikalischen Wurzeln – die Musik, bei der sich einst Oliver Waitze und Jesper Rübner-Petersen wegweisend begegneten. Gleich mit dem 1. Stück „Caravan“ liessen die 3 keinen Zweifel aufkommen, dass sich irgendjemand umsonst aufgemacht hätte. Dann folgten u.a. „Panhandle Rag“ und „David“, ein Klassiker des Gypsy-Swing, und auch ein ganz besonderes Stück von Bill Monroe „Get Up John“ bei dem die Doppelsaiten in - F#A, DD, aa, ac# - umgestimmt werden. Für Jesper bot sich da die Gelegenheit, die im Laden von Und genauso passte auch die durchdachte Choreographie der einzelnen Stücke selbst, bei denen sich stets elegant die Harmonien verwoben, die Melodieführung zwischen Gitarre und Mandoline immer wieder anders und spannend wechselte und Max Schaaf am Kontrabass nicht nur für die tragende Untermalung im Hintergrund sorgte, sondern mit seinen eindrücklichen Soli die i-Tüpfelchen setzte. |
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