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Fichte (Picea Abies, Picea Excelsa)
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allgemein:
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Die Fichte ist ein Nadelbaum, dessen Holz eine helle Farbe hat. Die Struktur wird ausschließlich durch die dunkleren Jahresringe bestimmt.
Fichte ist ein relativ leichtes Holz mit im Verhältnis zum Gewicht sehr guten Festigkeitseigenschaften. Für den Instrumentenbau kommen nur mittel- bis feinjährige Qualitäten in Frage. Insbesondere bei Deckenholz ist auf Fehlerfreiheit und Schnitt zu achten. Als besondere Wuchsform wird auch die sogenannte Haselfichte im Instrumentenbau verwendet. Sie zeichnet sich durch optisch sehr attraktive Verwerfungen im Faserverlauf aus.
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Herkunft:
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ganz Nord-, Mittel- und Osteuropa
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Verwendung:
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Decke, Balken, Reifchen, Klötze
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Klangeigenschaften:
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im allgemeinen etwas klarer und transparenter als Zeder. Fichteninstrumente bieten überdies eine größere Bandbreite an Klangfarben, die allerdings auch bedient werden wollen.
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Rotzeder (Thuja Plicata) :
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allgemein:
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Die Rotzeder ist ein Nadelbaum, dessen Holz eine rötlichbraune Farbe hat. Die Struktur wird ausschließlich durch die dunkleren Jahresringe bestimmt.
Die Zeder ist ein sehr leichtes Holz mit mäßigen Festigkeitseigenschaften. Im Verhältnis zur Fichte ist es sehr viel weicher, aber auch leichter.
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Herkunft:
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nördliche USA, Kanada
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Verwendung:
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Decke, Balken
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Klangeigenschaften:
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meist runder und wärmer als Fichte. Allerdings weniger Transparenz und Klangvariabilität. Dadurch wiederum etwas gutmütiger in der Handhabung.
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Sitka Fichte (Picea Sitchensis) :
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allgemein:
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Sitka ist ein Nadelholz mit einer hellen, ins rosabraune tendierenden Färbung. Im Vergleich zur europäischen Fichte erweist es sich als etwas spröder. Im Instrumentenbau hat es sich vor allen als Deckenholz bei steel-string Gitarren durchgesetzt.
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Herkunft:
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Westküste Nordamerikas
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Verwendung:
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Decke, Balken, Reifchen Klötze
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Klangeigenschaften:
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etwas härter als europäische Fichte. Mit leichten Defiziten bei der Ansprache.
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Redwood (Sequoia Sempervirens) :
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allgemein:
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Redwood ist ein leichtes Nadelholz mit der Rotzeder sehr ähnlichen Eigenschaften. Dies bezieht sich sowohl auf den optischen, technischen als auch auf den klanglichen Aspekt.
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Herkunft:
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Westküste Nordamerikas, Kalifornien
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Verwendung:
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Decke, Balken, Reifchen, Klötze
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Klangeigenschaften:
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sehr ähnlich wie Rotzeder.
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ostindischer Palisander (Dalbergia Latifolia) :
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allgemein:
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ostindischer Palisander ist ein sehr festes Holz mit meist dunkelbrauner, ins violette tendierender Farbe. Es ist im Vergleich zu den südamerikanischen Arten relativ unempfindlich gegen Risse und Verziehen.
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Herkunft:
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Indien, Indonesien
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Verwendung:
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Boden, Zargen, Steg, Griffbrett
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Klangeigenschaften:
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Wie alle Palisanderarten erzeugt ostind. Palisander eine runde, dunkle Klangfarbe mit einer sehr guten Projektion.
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südamerikanische Palisanderarten
(Dalbergia Nigra, Dalbergia spruceana, D. Stevensonii u.a.) :
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allgemein:
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Südamerikanischer Palisander ist ein Holz, dessen Festigkeit im Durchschnitt etwas höher liegt, als ostindischer Palisander. Die Farbe kann sogar innerhalb eines Stammes zwischen hellorange und schwarzviolett oder olivgrün schwanken. Häufig sehr attraktiv gemasert.
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Herkunft:
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Südamerika
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Verwendung:
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Boden, Zargen, Steg, Griffbrett
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Klangeigenschaften:
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ähnlich wie ostindischer Palisander. Durch die etwas höhere Dichte bei entsprechenden Partien vielleicht noch etwas dunkler.
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Padouk (Pterocarpus Familie) :
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allgemein:
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Padouk ist ein sehr festes Holz, das sich u.a. durch ein im Verhältnis zur Festigkeit ziemlich geringes Gewicht auszeichnet. Botanisch ist es naher Verwandter der verschiedenen Palisanderarten. Die Farbe ist anfangs rotorange, im Lauf der Zeit zu rotbraun nachdunkelnd.
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Herkunft:
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West-, Zentral- und Ostafrika, Südostasien
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Verwendung:
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Boden, Zargen
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Klangeigenschaften:
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Padouk kommt klanglich ostindischem Palisander sehr nahe. Durch die etwas geringere Dichte klingt es tendenziell etwas heller. Es ist eigentlich ein sehr interessantes Tonholz, welches sich bedauerlicherweise noch nicht verbreitet neben Palisander etablieren konnte.
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Cocobolo (Couroupita Nicaraguaensis) :
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allgemein:
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Cocobolo ist ein extrem festes und schweres Holz. Die Festigkeit liegt ungefähr bei der schwerer Ebenholzarten. Die Farbe ist meist ein sattes braunorange mit attraktiven dunklen dunklen Linien durchzogen.
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Herkunft:
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Mittelamerika
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Verwendung:
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Boden, Zargen, (Steg)
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Klangeigenschaften:
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Cocobolo steht klanglich aufgrund seiner Eigenschaften den südamerikanischen Palisanderarten sehr nahe.
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Rosenholz (Dalbergia variabilis) :
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allgemein:
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Rosenholz ist botanisch und von den Eigenschaften eng mit Palisander verwandt. Allerdings unterscheidet es sich optisch sehr deutlich durch seine rosafarbene Streifung und die insgesamt wesentlich hellere Färbung von diesem.
Auf keinen Fall sollte der englische Begriff "rosewood", der ein Sammelbegriff für sämtliche Palisanderarten ist, mit "Rosenholz" übersetzt werden.
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Herkunft:
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Brasilien
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Verwendung:
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Randeinlagen, (Boden, Zargen)
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Bergahorn (Acer Pseudoplatanus) :
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allgemein:
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Ahorn ist eines der traditionsreichsten Tonhölzer überhaupt. Bis heute werden praktisch alle Streichinstrumentenböden und -zargen aus Ahorn hergestellt.
Ahorn ist ein mittelfestes Holz mit fast weisser Färbung. Für den Instrumentenbau werden vor allem Hölzer mit besonderen Wuchsmerkmalen verwendet. Zum einen "geflammter"- oder Riegelahorn, der einen wellenförmigen Faserverlauf hat. Zum anderen wird manchmal sogenannter "Vogelaugenahorn" (Bild unten) verwandt, der durch astähnliche Verwachsungen ein sehr attraktives Holzbild erhält.
Neben dem hier beschriebenen Bergahorn gibt es noch eine Anzahl weiterer Ahornarten, die aber im Instrumentenbau keine große Rolle spielen.
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Herkunft:
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europäische Mittel- und Hochgebirge außer Skandinavien
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Verwendung:
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Boden, Zargen, Hals, Lautenmuscheln
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Klangeigenschaften:
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Ahorn verleiht dem Klang eine silbrig helle Klangfarbe. Er stellt eine sehr interessante Alternative zu Palisanderinstrumenten dar. In der Projektion muss Palisander allerdings ein leichter Vorteil eingeräumt werden.
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Kirsche (Prunus Avium) :
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allgemein:
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mittelfestes Holz mit einer leicht rötlichen, gestreiften Struktur. Optisch recht ansprechend durch leichte Farbnuancierungen z. T. ins grünliche oder violette. Gelegentlich auch ausgeprägter Riegelwuchs.
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Herkunft:
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Europa, Kleinasien
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Verwendung:
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Boden, Zargen, Lautenmuscheln
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Klangeigenschaften:
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vergleichbar mit Ahorn
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Erle (Alnus Glutinosa) :
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allgemein:
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Helles, leicht ins rötliche tendierendes Holz ohne ausgeprägte Struktur. Erlenholz zeichnet sich durch ein, im Verhältnis zum Gewicht sehr gutes Stehvermögen aus. Es ist aufgrund seiner Eigenschaften und der hellen Farbe eine gute Alternative als Halsholz für Instrumente mit Ahornkorpus.
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Herkunft:
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Europa
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Verwendung:
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Hals, Reifchen, Klötze
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Cedro (Cedrela Odorata) :
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allgemein:
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Cedro ist ein eher leichtes Holz mit sehr gutem Stehvermögen. Es ist rotbraun gefärbt, hat eine wenig ausgeprägte Struktur und eine gewisse Ähnlichkeit mit verschiedenen Mahagoniarten.
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Herkunft:
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Lateinamerika
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Verwendung:
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Hals, Bodenbalken, Reifchen, Klötze
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Ebenholz (Diospyrus Arten) :
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allgemein:
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Ebenhölzer sind in der Regel sehr schwer und hart. Im Instrumentenbau werden meist die schwarzen Arten vor allem für Griffbretter verwendet. Weniger bekannt ist, dass diese nur ca. 15% der Ebenhölzer ausmachen.
In letzter Zeit haben sich verschiedene streifige Sorten, vor allem Makassar Ebenholz (Bild unten) als Boden- und Zargenholz etabliert.
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Herkunft:
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Zentralafrika, Südostasien, Mittelamerika
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Verwendung:
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Griffbrett, Steg, Boden und Zargen (Makassar E.)
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Klangeigenschaften:
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Ähnlich wie Cocobolo, sehr dunkel und rund
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Bubinga (Guibourtia Arten) :
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allgemein:
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Bubinga ist ein hartes, schweres Holz. Die Farbe könnte man als dunkles "braunrosa" charakterisieren. Es ist durch seine dunkleren Streifen und ein durch den Faserverlauf entstehendes Fleckenmuster recht interessant strukturiert.
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Herkunft:
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Zentralafrika
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Verwendung:
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Boden, Zargen
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Klangeigenschaften:
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Ähnlich Palisander
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Mahagoni
(Swietenia-, Entandophragma, und Khaya Arten) :
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allgemein:
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Unter den Sammelbegriff Mahagoni fällt eine Vielzahl verschiedener Unterarten, die sich allerdings durch ein recht ähnliches Erscheinungsbild auszeichnen.
Mahagoni ist ein meist mittelschweres Holz rotbrauner Farbe. Bei vielen Arten wird die Struktur durch sog. "Wechseldrehwuchs" bestimmt, der zu einer gestreiften Struktur führt. Die Festigkeitswerte könne allerdings von Art zu Art erheblich schwanken, was großen Einfluss auf die jeweilige Verwendung hat.
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Herkunft:
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Afrika, Mittelamerika
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Verwendung:
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Hals, Bodenbalken, Reifchen, Klötze, Boden, Zargen
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Klangeigenschaften:
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Heller als Palisander
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Birne (Pirus Communis) :
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allgemein:
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mittelfestes, rötliches Holz mit kaum ausgeprägter Struktur. Bei gelegentlich auftretendem Riegelwuchs recht interessantes Holzbild.
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Herkunft:
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Europa, Nordamerika
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Verwendung:
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Stege, Wirbel und Griffbretter für historische Instrumente, (Boden, Zargen)
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Nussbaum (Juglans Regia, Juglans nigra) :
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allgemein:
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Nussbaum ist von der Festigkeit her mit anderen Obsthölzern vergleichbar, besitzt allerdings in der Regel größere Poren. Zu unterscheiden sind vor allem amerikanischer und europäischer Nussbau. Amerikanischer Nussbaum weist eine relativ homogene, schokoladenbraune Färbung auf (Bild oben), europäischer (Bild unten) ist wesentlich heller mit z.T. farblich interessant changierenden Streifen.
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Herkunft:
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Europa, Asien, Nordamerika
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Verwendung:
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Boden, Zargen, Ränder
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Klangeigenschaften:
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ähnlich Mahagoni
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Ovangkol (Guibourtia Ehie) :
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allgemein:
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Ovangkol ist ein mittelfestes Holz bräunlicher Farbe mit dunklen Streifen. Auffällig sind weiterhin Farbnuancen ins rötliche oder grüne, auch innerhalb eines Stückes.
Insgesamt ergibt sich daraus ein lebhaftes, sehr attraktives Holzbild.
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Herkunft:
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Westafrika
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Verwendung:
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Boden, Zargen
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Klangeigenschaften:
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ähnlich Mahagoni
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Zypresse (Cupressus Sempervirens) :
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allgemein:
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Zypresse ist eines der wenigen Nadelhölzer, die aufgrund Ihrer relativ hohen Festigkeit für Böden und Zargen geeignet sind. Es findet dort vor allem Verwendung bei Flamencogitarren. Das Holzbild ist hell ohne besonders auffällige Struktur. Auffällig ist der auch nach Jahren noch wahrnehmbare aromatische Geruch.
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Herkunft:
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Mittelmeerraum
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Verwendung:
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Boden, Zargen
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Klangeigenschaften:
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hell und brillant
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Eibe (Taxus Baccata) :
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allgemein:
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Eibe ist ein Holz mit für ein Nadelholz vergleichsweise hoher Festigkeit. Es findet traditionell vor allem Verwendung für Muscheln von Renaissancelauten. Eiben haben ein sehr langsames Wachstum, können aber sehr alt werden. Die Spezies war vor mehreren Jahrhunderten recht verbreitet, wurde aber durch intensive Nutzung stark dezimiert und ist daher heute sehr selten. Das Holzbild ist rötlichbraun mit deutlich abgegrenztem Splint, was bei Lauten oft für einen Hell-dunkel Effekt genutzt wird.
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Herkunft:
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Mitteleuropa, Nordafrika
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Verwendung:
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Lautenmuscheln
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Klangeigenschaften:
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eher hell
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Koa (Acacia Koa) :
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allgemein:
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Koa ist ein seit einigen Jahren öfters gebrauchtes Holz eher hoher Festigkeit. Es hat eine rötlich goldbraune Farbe mit gestreifter Struktur. Insbesondere geriegelte Stücke sind optisch sehr attraktiv.
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Herkunft:
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Hawaii
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Verwendung:
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Boden, Zargen
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Klangeigenschaften:
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warm und sehr transparent
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| Muster |
Holzsorte |
Herkunft |
Verwendung |
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Europäische Fichte |
Europa |
Decke, Beleistung |
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Sitka Fichte |
Nordamerika |
Decke, Beleistung |
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Zeder |
Nordamerika |
Decke |
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Mahagony |
Afrika, Amerika |
Boden, Zargen, Hals |
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Ovangkol |
Afrika |
Boden, Zargen |
 |
Walnuss |
Nordamerika |
Boden, Zargen |
 |
Geflammter Walnuss |
Nordamerika |
Boden, Zargen |
 |
Ostinischer Palisander |
Indien, Pakistan |
Boden, Zargen, Griffbrett, Ränder, Steg |
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Padouk |
Afrika |
Boden, Zargen |
 |
Kirschbaum |
Europa |
Boden, Zargen |
 |
Myrthe |
Nordamerika |
Boden, Zargen |
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Riopalisander |
Brasilien |
Boden, Zargen, Griffbrett, Ränder, Steg |
 |
Riopalisander (vertikal) |
Brasilien |
Boden, Zargen, Griffbrett, Ränder, Steg |
 |
Ebenholz |
Afrika, Asien |
Griffbrett, Steg |
 |
Koa |
Hawai |
Boden, Zargen |
 |
Geflammter Ahorn |
Europa |
Boden, Zargen |
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